Am vergangenen Samstag reiste die Oberliga Damenmannschaft des TSV Untergröningen zum Tabellenachten nach Weinheim-West nahe Mannheim. Wie auch in den vergangenen zwei Spielen blieb der TSV von der derzeitigen „Krankheitswelle“ nicht verschont und die Vorzeichen für die Partie waren nicht optimal. Nach 2,5 h Spielzeit konnten die Damen aus dem Kochertal jedoch dank des 7:3-Sieges durchatmen und die Rückreise mit zwei Punkten im Gepäck antreten.
Mit den Eingangsdoppeln folgte zu Beginn der Partie eine Punkteteilung: Nina Merkel an der Seite von Cristina Krauß gewannen Satz eins und zwei knapp zu 9, ehe sie in Satz drei und vier eine jeweils „haushohe“ Führung (6:2 und 7:3) nicht zu ihren Gunsten entscheiden konnten und die Partie in den Entscheidungssatz ging. Lange verlief der Satz auf Augenhöhe, bevor sich die Weinheimer Paarung mit Sabine Jakoby und Sabine Weil absetzen und die Partie trotz 0:2-Satzrückstand für sich entscheiden konnte. Am Nebentisch schlug das neu formierte Duo mit Miriam Kuhnle und Laura Henninger für den TSV auf. Zwar unterlag die Paarung noch in Satz eins gegen Valerie Smeljanski und Heike Fuhrmann, doch die beiden Untergröningerinnen fanden immer besser in die Partie und konnten mit ihrem cleveren Spiel sich am Ende mit 3:1 durchsetzen und somit zum 1:1 ausgleichen.
Auch im vorderen Paarkreuz folgte eine erneute Punkteteilung. Nina Merkel trat in ihrem Einzel gegen die Nummer eins aus Weinheim, Valerie Smeljanski, an. Smeljanski schlägt unter anderem in der Regionalliga für Weinheim auf, um aber die Klasse halten zu können, hat Weinheim die Spielerin in der Rückrunde in der zweiten Mannschaft gemeldet. Überraschend deutlich entschied Merkel Satz eins für sich, ehe sich Smeljanski in Durchgang zwei und drei durchsetze. Im vierten Satz war Merkel gleich zu Beginn in Rückstand, konnte den Satz am Ende noch drehen. Im Entscheidungssatz ging es lange hin und her, bevor die Weinheimerin ihre Führung auf 10:8 ausbaute. Merkel spielte konzentriert weiter und überzeugte durch ihre platzierten Topspins. Deutlich knapp musste sie sich am Ende mit 15:13 hauchdünn geschlagen geben. Parallel dazu schlug Miriam Kuhnle gegen Sabine Jakoby auf. Jakoby setzte die Nummer eins des TSV durch ihre druckvollen Schlagbälle mächtig unter Druck. Am Ende hatte Miriam Kuhnle aber das richtige Konzept und siegte in drei Sätzen. Erneuter Ausgleich für den TSV.
Im hinteren Paarkreuz trat Laura Henninger gegen Sabine Weil an. Satz eins und zwei sicherte sie sich überraschend deutlich – die Weinheimerin fand nicht richtig in ihr Spiel. In Durchgang drei lag die TSVlerin bereits mit 4:8 in Rückstand, machte keinen Fehler mehr und konnte sich durch ihre clevere Spielweise mit 11:8 durchsetzen und ihr Team das erste Mal an diesem Tag in Führung bringen. Die Führung baute Cristina Krauß in ihrem Einzel gegen Heike Fuhrmann weiter aus. Lediglich Satz zwei ging an ihre Gegnerin. Punkte mussten nun aus dem vorderen Paarkreuz kommen, damit der Sieg bereits sicher „eingetütet“ werden konnte.
Im Spitzenspiel des Tages gingen Miriam Kuhnle und Valerie Smeljanski an die Platte. Ende Januar bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften traten die beiden in der K-O Phase aufeinander – damals konnte Valerie Smeljanski einen 0:2-Rückstand noch zu ihren Gunsten drehen und Kuhnle aus dem Turnier „kicken“. Diesmal lag Kuhnle mit 0:2 und 7:9 im Rückstand – die Partie schien nahezu erledigt. Doch Kuhnle kämpfte sich nochmals in das Spiel und entschied Satz drei mit 11:9 für sich. In Satz vier lag sie ebenfalls bereits im Rückstand, konnte sich jedoch auch Satz vier noch erspielen. In einem sehenswerten Spiel mit spannenden Ballwechseln setzte sich Kuhnle am Ende durch und baute die Führung für die Kochertälerinnen auf 5:2 aus. Den Sieg perfekt machte Nina Merkel durch ihren 3:1 Erfolg über Sabine Jakoby. Vor allem ihre spinnvollen Angriffsbälle waren das Erfolgskonzept in diesem engen Match.
Am vergangenen Sonntag empfing der TSV Untergröningen in der Tischtennis Oberliga die Gäste des ESV Weil. Die Mannschaft aus dem Drei-Länder-Eck reiste ohne ihr 11-jähriges Schweizer Supertalent, Enya Hu, ins Kochertal. Die Untergröninger selbst waren zu Beginn der Partie noch etwas skeptisch, so war Miriam Kuhnle die Woche über krank und Laura Henninger erneut verletzt. Am Sonntag entschied sich das Team, zu fünft den Spieltag zu bestreiten – so schlug Laura Henninger im Doppel und Miriam Kuhnle im Einzel auf. Komplettiert wurde das Team wie gewohnt von Anja Eichner, Nina Merkel und Cristina Krauß. Nach rund zwei Stunden Spielzeit war der 9:1-Sieg „eingetütet“.
Von Beginn an präsentierten sich die Gastgeberinnen in guter Form. Die Doppelpartien verliefen, wie bereits an den vergangenen Spieltagen, äußerst erfolgreich für den TSV. Nina Merkel und Cristina Krauß dominierten ihre Begegnung gegen Ludmilla Anzibor und Leonie Kovac und siegten souverän mit 3:1. Auch das Duo Anja Eichner an der Seite von Laura Henninger ließ ihren Gegnerinnen Cynthia Lilly und Mariia Osypenko wenig Chancen und sicherte mit dem erspielten 3:0-Erfolg den zweiten Zähler.
Im ersten Einzel des Tages überzeugte Anja Eichner mit ihrem sicheren und druckvollen Spiel gegen Mariia Osypenko (3:0) und baute die Führung auf 3:0 aus. Am Nebentisch spielte Miriam Kuhnle gegen die Nummer eins der Gäste, Cynthia Lilly, die in der Vorrunde eine beeindruckende 13:5-Bilanz spielte und in der Vorrunde sich sowohl gegen Miriam Kuhnle als auch gegen Anja Eichner durchsetzen konnte. Den ersten Satz gewann Kuhnle überraschend deutlich, ehe sie in Satz zwei verstärkt Probleme mit dem Aufschlag ihrer Gegnerin hatte. In einem spannenden Spiel mit schnellen Ballwechseln konnte sich Kuhnle am Ende mit 3:1 durchsetzen. Gesamtführung 4:0 und das Unentschieden bereits zum Greifen nahe.
Auch auf das hintere Paarkreuz war an diesem Sonntag Verlass: Sowohl Nina Merkel gegen Leonie Kovac, als auch Cristina Krauß gegen Ludmilla Anzibor siegten in vier Sätzen. Der Sieg war somit in trockenen Tüchern, jedoch werden in der Oberliga alle Spiele ausgespielt.
Im Spitzenspiel des Tages traf Anja Eichner auf Cynthia Lilly. Relativ deutlich konnte sich Eichner gegen die Weiler Spitzenspielerin behaupten (3:0). Lediglich in einem Einzel musste sich der TSV an diesem Sonntag geschlagen geben: Miriam Kuhnle führte bereits mit 2:1 gegen die Materialspielerin Mariia Osypenko, ehe ihre Kräfte immer mehr nachliesen. Am Ende unterlag sie im Entscheidungssatz.
Im hinteren Paarkreuz entwickelte sich die Einzelpartie zwischen Nina Merkel und Ludmilla Anzibor zu einem spannenden Fünf-Satz-Krimi, in dem Merkel bereits mit 7:10 im Rückstand lag. Am Ende behielt sie mit 14:12 die Oberhand. Im letzten Spiel des Tages trafen die Youngsters der Partie mit Cristina Krauß und Leonie Kovac aufeinander. Am Ende glänzte Cristina Krauß mit spektakulären Ballwechseln in einem offenen Schlagabtausch und siegte mit 3:0.
Mit diesem Erfolg hat der TSV Untergröningen seine Position an der Tabellenspitze in der Tischtennis Oberliga weiter gefestigt. Die geschlossene Mannschaftsleistung und die Nervenstärke in den entscheidenden Momenten waren der Schlüssel zu diesem, nicht so deutlich einkalkuliertem, Sieg. Durch das Unentschieden von Burgstetten gegen Ketsch wurde der Vorsprung auf Burgstetten und somit den zweiten Tabellenplatz nun auf eine Fünf-Punkte Führung ausgebaut. Am kommenden Samstag geht die Reise nach Weinheim-West, die derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz verweilen. Im ersten Spiel der Oberliga Saison setzte man sich Zuhause mit 10:0 durch. So einfach wird die Partie am kommenden Samstag nicht werden, zumal Weil für die Rückrunde im vorderen Paarkreuz zwei sehr gute Spielerinnen erhalten hat. In der darauffolgenden Woche ist der TSV am Sonntag, den 23. Februar um 10 Uhr in Süßen zu Gast. Süßen belegt derzeit den dritten Tabellenplatz, punktgleich mit Burgstetten. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, den 9. März um 14 Uhr statt. Empfangen im Kochertal wird der SSV Schönmünzach aus dem Schwarzwald, die mit 15:7 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz verweilen und bestimmt noch in der vorderen Tabellenhälfte mitmischen möchten.
Mit einem Punktekonto von 20:2-Punkten grüßt der TSV Untergröningen aktuell von der Tabellenspitze in der Tischtennis Oberliga. Der Rückrundenstart lief alles andere als optimal. Im ersten Spiel begrüßte der TSV den Tabellenzweiten aus Burgstetten, gegen die man sich in der Hinrunde noch hauchdünn mit 6:4 durchsetze. Zum Auftakt der Rückrunde konnten die Damen aus dem Kochertal eine 4:2-Führung nicht in einen Sieg ummünzen und gingen bei ihrer ersten Saisonniederlage leer aus. Durch einen Sieg hätte man den Abstand auf den Verfolger aus Burgstetten und Schönmünzach etwas ausbauen können. Im zweiten Spiel der Rückrunde konnten die Damen einen 7:3-Zittersieg in Singen erspielen.
Am kommenden Sonntag um 14 Uhr empfängt der TSV die Mannschaft von Weil am Rhein aus dem Südbadischen. Die Mannschaft aus dem Dreiländereck belegt derzeit mit einem ausgeglichenen Punktekonto den 6. Tabellenplatz. In der Vorrunde setze man sich bei der weitesten Auswärtspartie der Runde in Bestbesetzung mit 6:4 hauchdünn durch. Weil ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen – das belegen auch die Ergebnisse aus der Vorrunde: So entschied Weil acht der neun Partien denkbar knapp mit 6:4 bzw 4:6 oder die Partie endete mit einem Unentschieden. Auch die Kochertälerinnen mussten in der Hinrunde an ihre Grenzen gehen. Mit der 11-jährigen Enya Hu setze Weil in der Vorrunde gegen Untergröningen ihr Schweizer Nachwuchstalent im vorderen Paarkreuz ein. Lediglich Anja Eichner konnte sich im Entscheidungssatz gegen Hu durchsetzen. Die 11-jährige zählt als Siegerin im Einzelwettbewerb der U11 EM im Jahr 2024 und landete unter den Top 8 bei der U13 EM im selben Jahr. Hu schlug in der Vorrunde in drei Partien für Weil auf. Für Untergröningen wird es spannend werden, in welcher Konstellation die Mannschaft von nahe der Schweizer Grenze anreisen wird.
Spielbeginn am Sonntag im Untergröninger Hexenkessel ist um 14 Uhr. Die Mannschaft freut sich über zahlreiche Zuschauer und eine lautstarke Unterstützung in diesem wichtigen Spiel. Durch einen Sieg kann man weiterhin den fünf-Punkte Vorsprung gegenüber dem Verfolger aus Burgstetten halten.
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Nach der bitteren 4:6-Heimniederlage vor zwei Wochen gegen den Tabellenzweiten aus Burgstetten
reiste die Oberliga Damenmannschaft am vergangenen Sonntag nach Singen nahe dem Bodensee.
Durch die erste Saisonniederlage gegen Burgstetten wurde der Vorsprung der Kochertälerinnen von
fünf auf drei Punkte verkürzt – umso wichtiger nun bei der Auswärtspartie in Singen zwei Punkte ins
Kochertal „zu entführen". Die Ausgangslage im Untergröninger Lager war jedoch nicht optimal: Krank-
heitsbedingt musste die Mannschaft auf ihre Nummer drei, Nina Merkel, verzichten. Auch Anja Eichner
war nicht fit, reiste aber trotzdem mit an den Bodensee. In der Vorrunde gelang in Bestbesetzung ein
hauchdünner 6:4-Heimerfolg. Jedoch hatten auch die Damen aus Singen mit Personalproblemen zu
kämpfen und mussten auf ihre Nummer zwei und drei an diesem Spieltag verzichten.
Der Start um 14 Uhr lief alles andere als optimal aus Sicht der Untergröningerinnen: Das kurzfristig neu
formierte Doppel mit Cristina Krauß und Laura Henninger lag schnell mit 0:2 im Rückstand und spielte
unter ihren Möglichkeiten. Am Nebentisch schlug das Untergröninger Spitzendoppel mit Anja Eichner an
der Seite von Miriam Kuhnle gegen die Paarung Franziska Plieninger und Jana Schufft auf. Auch dieses
TSV-Doppel fand nicht in ihr Spiel und unterlag mit 1:3. Cristina Krauß und Laura Henninger fanden nach
0:2-Satzrückstand das richtige Konzept und konnten die Partie im Entscheidungssatz drehen. Zwischen-
stand nach den Doppeln: 1:1. Die Untergröningerinnen spielten wie mit „angezogener Handbremse" – so
war ihnen bewusst, dass in dieser Aufstellung und auch für das Ziel Meisterschaft ein Sieg zwingend not-
wendig war.
Im ersten Einzel traf Miriam Kuhnle gegen die Nummer eins aus Singen, Franziska Plieninger. In der Vor-
runde verspielte Kuhnle eine 2:0-Satzführung – diese Niederlage wollte sie vergangenen Sonntag wieder
gut machen. Es war ein offenes Spiel mit schnellen und langen Ballwechseln. Den ersten Satz sicherte
sich Kuhnle deutlich mit 11:4, ehe Plieninger besser in ihr Spiel fand und sich Satz zwei sicherte. Es wurde
ein Spiel auf Augenhöhe in dem Kleinigkeiten das Spiel entschieden. An diesem Tag mit einem glücklicheren
Ende für die Untergröningerin, die das Spiel mit 3:1 für sich entschied. Am Nebentisch konnte Anja Eichner
zwar einen Satz gegen Jana Schufft für sich sichern, am Ende fiel ihr jedoch die Kraft, um ihr Spiel durchzu-
setzen. Singen glich auf 2:2 aus.
Um in Führung zu gehen, mussten im hinteren Paarkreuz zwei Siege erspielt werden. Laura Henninger feierte
an diesem Sonntag nach monatelanger Verletzungspause ihr Comeback das besser hätte nicht laufen können.
Gegen die Nummer drei, Lea Ehinger, setzen sie sich in einem guten offenen Spiel mit 3:0 durch und brachte
den TSV erneut in Führung. Auf eine zwischenzeitliche 4:2-Führung brachte Cristina Krauß ihr Team nach
dem 3:0 Erfolg gegen Anke Pelz. Kurze Zeit zum Durchatmen und wichtig, dass im vorderen Paarkreuz nun
mindestens ein Sieg erspielt wird.
Anja Eichner musste sich krankheitsbedingt auch in ihrem zweiten Einzel geschlagen geben. Gegen die
gegnerische Nummer eins, Franziska Plieninger, konnte sie zwar ein Satz „klauen", am Ende reichte jedoch die
Kraft nicht für ein Spiel auf Augenhöhe. Miriam Kuhnle schlug in ihrem zweiten Einzel gegen Jana Schufft auf.
In einem aggressiven Spiel mit großartigen Ballwechseln setzte sich Kuhnle mit 3:0 durch und sicherte somit
bereits das Unentschieden.
Cristina Krauß überzeugte auch in ihrem zweiten Einzel gegen die Nummer drei, Lea Ehinger und setzte sich
mit 3:0 durch – somit war der Sieg gesichert und die Mannschaft konnte durchatmen. Am Nebentisch trat Laura
Henninger gegen Anke Pelz an – das Spiel war reine „Ergebniskosmetik" – war der Sieg bereits in trockenen
Tüchern. Es war ein hin und her –Henninger unterlag in Satz eins, konnte den zweiten Satz für sich entscheiden,
ehe sie wieder mit 1:2 in Rückstand war. Am Ende führte sie im Entscheidungssatz bereits mit 10:8 und musste
trotzdem noch in die Verlängerung. Hier setze sich die Untergröningerin mit 14:12 durch und sicherte somit den
7:3-Gesamtsieg. Am Ende ein verdienter Sieg für die Untergrönigerinnen trotz anfänglichen „Startschwierigkeiten".
Das Team hat nun eine Woche spielfrei, ehe am Sonntag, den 9. Februar um 14 Uhr die Mannschaft aus Weil zu
Gast ist. Hier konnte sich der TSV in der Hinrunde in Bestbesetzung hauchdünn mit 6:4 durchsetzen, wobei auch
Weil an diesem Spieltag in Topbesetzung antrat. Je nach Aufstellung der Gäste wird ein spannendes Spiel auf
Augenhöhe erwartet. Beginn ist um 14 Uhr – die Untergröninger freuen sich über zahlreiche Zuschauer.
Eine durchaus freudige Überraschung ist dem Neuling in der Tischtennis Oberliga in der Vorrunde gelungen: Das Untergröninger Damenteam überwinterte an der Tabellenspitze ungeschlagen mit einem Punktekonto von 18:0. Der TSV ist in der Saison 2023/24 als Meister in der Verbandsoberliga in die Oberliga aufgestiegen – das Saisonziel lautete zu Beginn der Saison „frühestmöglich genügend Puffer auf die Abstiegsplätze zu erspielen“.
Am kommenden Sonntag schlagen die Damen zum ersten Spiel in der Rückrunde auf. Zum Auftakt empfängt der TSV die Mannschaft aus Burgstetten, die mit einem Punktekonto 13:5 auf dem zweiten Tabellenplatz „überwinterte“. Spielbeginn im Untergröninger Hexenkessel (Turn- und Festhalle) ist am Sonntag, den 12. Januar um 14 Uhr.
In der Hinrunde setzte sich die Mannschaft aus dem Kochertal hauchdünn mit 6:4 in Burgstetten durch – unter anderem durch eine lobenswerte Teamleistung und die lautstarke Unterstützung der rund 15 mitgereisten Fans. Das einzige Doppel in der Vorrunde verlor Untergröningen gegen die Burgstettener Paarung Jutta Ernst und Andrea Winter. Im vorderen Paarkreuz folgten drei Punkte – die so nicht unbedingt einkalkuliert waren. Im hinteren Paarkreuz erspielte sich der TSV zwei Zähler.

Ein Sieg am Sonntag wäre ein kleiner, aber bedeutender Schritt in Richtung Meisterschaft. „Hoffentlich hält unsere Glückssträhne aus der Vorrunde auch im neuen Jahr weiterhin an“, so Mannschaftsführerin Laura Henninger. Über zahlreiche Zuschauer am Sonntag um 14 Uhr freut mich die Mannschaft des TSV Untergröningen.
Die Siegesserie des TSV Untergröningen in der Tischtennis Oberliga hält an – mit einem Punktekonto von 18:0-Punkten grüßt der TSV Untergröningen nach der Vorrunde von der Tabellenspitze und somit von dem direkten Aufstiegsplatz. „Nie hätten wir das vor der Runde erwartet“, so Laura Henninger (Mannschaftsführerin). Mit dem 8:2-Sieg am vergangenen Sonntag beim 1. TTC Ketsch (belegte vor dem Spiel den 4. Tabellenplatz), erspielte sich das Team aus dem Kochertal vor der Winterpause einen Vorsprung von fünf Punkten auf den Tabellenzweiten vom TTV Burgstetten (13:5 Punkte).
Am vergangenen Sonntag reiste das Damen-Quartett in den Rhein-Neckar-Kreis zum 1. TTC Ketsch. Mit Jasmina Simon hat der Tabellenvierte eine Spitzenspielerin der Liga (12:2 Spiele) in ihren Reihen. Wie auch in den vergangenen Partien startete der TSV gut in die Partie: Die Paarung Nina Merkel und Cristina Krauß führte bereits mit 2:0 in Sätzen, ehe Satz drei und vier hauchdünn an die Gäste ging. Im Entscheidungssatz konnte sich das Untergröninger-Duo mit 11:9 hauchdünn durchsetzen. Besonders hervorzuheben ist die Doppelbilanz von Nina Merkel und Cristina Krauß – alle sieben Doppel konnten die beiden für sich entscheiden. Ebenso verlässlich ist die zweite Untergröninger Paarung (5:1 Siege) mit Anja Eichner und Miriam Kuhnle. Auch an diesem Wochenende überzeugte die Paarung in drei knappen Sätzen, wodurch zwei erst in der Verlängerung entschieden wurden. Untergröningen ging mit 2:0 in Führung.
Miriam Kuhnle fand an diesem Sonntag sehr gut in ihr Spiel. Gegen die Spitzenspielerin Jasmina Simon unterlag sie lediglich in Satz eins, ehe sie sich in den nächsten drei Sätzen durchsetzte und die Führung auf 3:0 ausbaute. Am Nebentisch folgte eine eher nicht erwartete Niederlage von Anja Eichner im Spiel gegen Kathrin Thome. Eichner führte bereits mit 2:1, musste am Ende jedoch in den Entscheidungssatz, in dem sie sich mit 9:11 geschlagen geben musste. Ketsch verkürzte auf 3:1.
Im hinteren Paarkreuz hatte Cristina Krauß mit dem Spiel ihrer Gegnerin, Marion Ott, zu kämpfen und auch diese Partie ging in den Entscheidungssatz. Diesmal mit dem glücklicheren Ende für die Kochertälerin. Am Nebentisch lies Nina Merkel ihrer Gegnerin Melanie Berger an diesem Tag wenig Chance und siegte in drei Sätzen. Das Unentschieden (5:1) war somit bereits frühzeitig gesichert.

Im Spitzenspiel des Tages traf Anja Eichner auf Jasmina Simon. Eichner führte bereits mit 2:1, ehe sie im vierten Satz in der Verlängerung unterlag. Mit ihrem druckvollen Angriffsspiel setzte sie sich im Entscheidungssatz mit 12:10 durch und sicherte durch ihren Sieg bereits den Siegpunkt. Miriam Kuhnle unterlag in Satz eins gegen Kathrin Thome noch deutlich, bevor sie immer besser in ihr Spiel fand und mit ihrem 3:1-Sieg den nächsten Zähler für Untergröningen beisteuerte.
Im hinteren Paarkreuz fand Nina Merkel nicht richtig in ihr Spiel und unterlag in drei Sätzen gegen die gegnerische Nummer drei, Marion Ott. Parallel überzeugte Cristina Krauß durch ihre clever platzierten Topspins in drei Sätzen gegen Melanie Berger. Nach gut zwei Stunden Spielzeit war der 8:2-Sieg für Untergröningen perfekt. Vier Spiele gingen an diesem Sonntag in den Entscheidungssatz, wobei der TSV drei für sich entscheiden konnte.
Mit 18:0-Punkten beendet die Damenmannschaft aus Untergröningen die Vorrunde in der Oberliga auf dem ersten Tabellenplatz. Lautete zu Beginn der Saison noch das Ziel, frühestmöglich genügend „Puffer“ auf die Abstiegsplätze sich zu erspielen, so sollte das Ziel bereits nach der Vorrunde erreicht sein. Und ganz plötzlich mischt man auf den vorderen Plätzen und um den Aufstieg in die Regionalliga mit. Auf Platz zwei überwintert der TTV Burgstetten mit einem Punktekonto von 13:5, gefolgt von der TTG Süßen mit 11:7. „Sollten wir in der Rückrunde nicht komplett daneben spielen, bin ich mir sicher, dass wir weiterhin um die vorderen Plätze mitmischen. Entschieden ist hier aber noch nichts“, so Laura Henninger.
In die Rückrunde startet die Damenmannschaft mit einem Heimspiel – und gleich einem Topspiel – am Sonntag, den 12. Januar. Aufschlag ist um 14 Uhr in der Turn- und Festhalle in Untergröningen. Zu Gast ist der Tabellenzweite aus Burgstetten. Über Zuschauer freut sich das Damenteam aus Untergröningen.
Die Heimspiele der Rückrunde im Überblick (Spiellokal: Turn- und Festhalle Untergröningen):
Im Spitzenspiel in der Tischtennis Oberliga setzte sich die Damenmannschaft des TSV Untergröningen vergangenen Sonntag mit 9:1 gegen den Tabellendritten aus Süßen durch. Das deutliche Ergebnis ist unter anderem dadurch zu erklären, dass Süßen nicht in ihrer Bestbesetzung ins Kochertal reiste. Nichtsdestotrotz überzeugte die Damenmannschaft aus Untergröningen mit ihrer Spielstärke und ihrem Kampfgeist, unterstützt durch die rund 55 Zuschauer.
Wie bereits in den vergangenen Partien überzeugte der TSV in den Doppeln: Anja Eichner an der Seite von Miriam Kuhnle schlug gegen das Spitzendoppel aus Süßen mit Celine Schlecker und Mona Brock auf. Lediglich Satz zwei ging an die Gäste, ehe sich die Untergröninger Paarung mit 3:1 durchsetzen konnte. Am Nebentisch behielt das bisher ungeschlagene Doppel mit Nina Merkel und Cristina Krauß in drei Sätzen gegen Cindy Schubert und Romy Stanco die Oberhand und baute die Führung auf 2:0 aus.
Richtig zu kämpfen hatte an diesem Tag Anja Eichner gegen Mona Brock. Nach einer 2:1-Satzführung hatte Eichner bereits einen Matchball für sich, bevor Mona Brock sich nochmals in das Spiel zurückkämpfte und die Partie in den Entscheidungssatz ging. Eichner kam immer besser mit dem Materialspiel ihrer Gegnerin zurecht und konnte sich im fünften Satz durchsetzen. Während Miriam Kuhnle im ersten Satz gegen die Spitzenspielerin aus Süßen, Celine Schlecker, noch hauchdünn unterlag, musste sie in den kommenden zwei Sätzen die Stärke ihrer Gegnerin anerkennen. Süßen verkürzte auf 3:1.
Wenig Probleme hatte an diesem Tag das hintere Paarkreuz mit dem Spiel ihrer Gegnerinnen. Nina Merkel und Cristina Krauß setzen sich jeweils deutlich in drei Sätzen gegen Romy Stanco und Cindy Schubert durch. Das Unentschieden war somit bereits frühzeitig gesichert.
Ein sehenswertes Spiel mit schnellen Ballwechseln bot an diesem Tag Anja Eichner im Spitzenspiel gegen Celine Schlecker. Während Eichner im ersten Satz mit 2:11 überhaupt „keine Sonne sah“, unterlag sie hingegen in Satz zwei deutlich knapp mit 10:12. In den folgenden drei Sätzen fand Eichner immer besser in ihr Spiel und überzeugte durch ihre druckvolle Spielweise. Am Ende konnte sie trotz 0:2-Satzrückstand die Partie noch drehen und für sich entscheiden. Der Siegpunkt war somit gesichert. Am Nebentisch unterlag Miriam Kuhnle lediglich in Satz zwei der Materialspielerin Mona Brock, ehe sie Satz zwei und drei für sich entschied. In Satz vier lag Kuhnle bereits deutlich im Rückstand, kämpfte sich jedoch zurück in ihr Spiel und setzte sich mit ihrem cleveren Angriffsspiel hauchdünn durch.
Im hinteren Paarkreuz gaben Nina Merkel und Cristina Krauß gegen Cindy Schubert und Romy Stanco lediglich Satz drei ab und konnten am Ende beide einen 3:1-Sieg feiern. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit war das – etwas überraschend deutliche Ergebnis – von 9:1 perfekt und Untergröningen ist weiterhin in der Erfolgsspur.
Der TSV grüßt ungeschlagen mit einem Punktekonto von 16:0-Punkten von der Tabellenspitze der Tischtennis Oberliga, gefolgt von Burgstetten (13:5 Punkte) und Süßen (11:7 Punkte). Jetzt heißt es im letzten Spiel der Vorrunde, kommenden Sonntag beim Tabellensiebten in Ketsch, nochmals „alles geben“ und zwei weitere Punkte mit ins Kochertal nehmen – dann erspielt man sich eine gute Ausgangslage für die Rückrunde. Ketsch weist derzeit ein Punktekonto von 8:6 Punkten auf und hat noch zwei Partien in der Vorrunde zu bestreiten. Trotz dem aktuell 7. Tabellenplatz ist die Mannschaft aus dem Rhein-Neckar-Kreis nicht zu unterschätzen. Neben der Oberliga-Erfahrung der Spielerinnen, überzeugt vor allem die Nummer eins, Jasmina Simon, mit einer Bilanz von 10:2-Spielen. „Nach unserem letzten Spiel am kommenden Sonntag können wir ein erstes Fazit ziehen. Doch egal wie das Spiel ausgeht, mit einer frühzeitigen Herbstmeisterschaft hätte von uns wahrscheinlich niemand gerechnet“, so Mannschaftsführerin Laura Henninger.

Zum Topspiel in der Tischtennis Oberliga empfängt das Damenteam aus Untergröningen die Mannschaft von der TTG Süßen. Aufschlag ist um 14 Uhr im Untergröninger „Hexenkessel“ (Turn- und Festhalle) auf dem Rötenberg. Zum letzten Heimspiel in der Vorrunde freut sich das Team aus dem Kochertal über jeden Zuschauer und eine lautstarke Unterstützung. Neben spannenden Spielen gibt es während dem Aufeinandertreffen des Tabellenersten und Tabellendritten Kaffee, Kuchen und Glühwein.
Süßen zählt mit ihren Spielerinnen von Position eins bis vier zu der Topmannschaft in der Liga, welche in dieser Saison bereits in der ersten Garde für Süßen (3. Bundesliga) aufschlugen und Spiele gewinnen konnten. In ihren ersten sechs Partien überzeugte Süßen durch eine souveräne Leistung und gaben lediglich beim Unentschieden gegen Singen einen Punkt ab, weshalb sie – zusätzlich zu ihrer Aufstellung – als Titelaspirant gelten. Sehr überrascht war man deshalb, als das Team in ihren letzten beiden Partien gegen Weinheim-West (8. Tabellenplatz) und gegen Schönmünzach (7. Tabellenplatz) mit 4:6 bzw. 3:7 unterlagen – und das, obwohl Süßen mit zwei ihrer Topspielerinnen antrat.
Untergröningen hingegen, als Oberliga Neuling, gelang bisher ein „Auftakt nach Maß“. Vor Beginn der Runde war das Mannschaftsziel so schnell wie möglich genügend Puffer auf die Abstiegsplätze sich zu erspielen – nun mischt man plötzlich an der Tabellenspitze mit. Bisher ungeschlagen ist das Team aus dem Kochertal – wobei zwei Kantersiege (10:0) erspielt werden konnten, jedoch auch drei Partien deutlich knapp mit 6:4 endeten (Singen, Burgstetten, Weil). „Das Pech das wir in unserer letzten Oberliga-Saison 2022/23 hatten, das Glück haben wir bisher auf unserer Seite. Auch die knappen Spiele konnten wir bisher zum Großteil für uns entscheiden“, so Mannschaftsführerin Laura Henninger. Für einen guten Start in die Partien sorgte bisher immer die überragende Leistung in den Doppeln – 13 von 14 Doppeln entschied der TSV in dieser Saison für sich. Doch auch in den Einzeln weist jede Spielerin eine positive Bilanz auf.
Süßen belegt derzeit den dritten Tabellenplatz mit einem Punktekonto von 11:5 Punkten – am Sonntag treten sie in Untergröningen zu ihrem letzten Spiel der Vorrunde an. Untergröningen grüßt derzeit von der Tabellenspitze mit einem Punktekonto von 14:0 Punkten. Neben dem Spiel gegen Süßen steht noch die Auswärtspartie eine Woche später in Ketsch (5. Tabellenplatz) auf dem Spielplan. Zwischen Untergröningen und Süßen ist derzeit das Team aus Burgstetten (13:5 Punkten) platziert. Untergröningen kann bereits die frühzeitige Herbstmeisterschaft feiern, jedoch kann mit einem Sieg der Abstand auf die Verfolger ausgebaut und ein nächstes Ausrufezeichen in der Oberliga gesetzt werden. In welcher Aufstellung die Mannschaft aus Süßen anreist wird mitentscheidend für den Spielverlauf sein. „Wir alle konnten in den vergangenen Partien überzeugen. Mit einer erneut guten Mannschaftsleistung und Kampfgeist, sowie der Unterstützung unserer heimischen Fans im Rücken traue ich unserer Mannschaft die nächste Überraschung zu“, so Henninger.
Jeder Zuschauer ist um 14 Uhr bei freiem Eintritt in der Turn- und Festhalle in Untergröningen herzlich willkommen. Es werden spannende Spiele und ein Duell auf Augenhöhe erwartet. Mit einem weiteren Sieg kann man etwas Puffer auf Tabellenplatz zwei und drei erspielen und mit gutem Selbstbewusstsein in das letzte Spiel der Vorrunde sowie in die Rückrunde starten.

Am vergangenen Samstag reiste das TSV-Quartett zur weitesten Auswärtspartie der Saison an die Schweizer Grenze nach Weil am Rhein. Weil ist in der Tabellenmitte platziert, wobei fünf ihrer sechs Partien immer deutlich knapp mit 6:4 bzw. 4:6 endeten und lediglich eine Partie mit einem Unentschieden. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison schlug die junge Enya Hu im vorderen Paarkreuz für Weil auf – somit mussten sich die Kochertälerinnen „warm“ anziehen, um Zähler mit nach Hause zu nehmen.
Wie bereits in den vergangenen Partien startete der TSV gut in die Partie: Die Paarung Nina Merkel und Cristina Krauß gewann in drei Sätzen gegen Lilly Cynthia und Mariia Osypenko. Am Nebentisch spielte auch das Doppel Anja Eichner und Miriam Kuhnle stark auf und überzeugte in drei Sätzen gegen Enya Hu und Janina Giarusso. Ohne Satzverlust startete der TSV mit einer 2:0-Führung in die Partie.
Miriam Kuhnle fand an ihrem ersten Einzel gegen die Topspielerin Lilly Cynthia nicht das richtige Konzept und unterlag mit 1:3. Anja Eichner unterlag am Nebentisch in den ersten beiden Sätzen ihrer Gegnerin Enya Hu, bevor sie immer besser in das Spiel fand. Im Entscheidungssatz entschied sie das Spiel für sich und baute die Führung auf 3:1 aus.
Auch Cristina Krauß musste in ihrem ersten Einzel in den Entscheidungssatz gegen Janina Giarusso. In einem offenen Spiel unterlag die Untergröningerin und Weil verkürzte auf 3:2. Nina Merkel behielt in ihrem Einzel gegen Mariia Osypenko die Nerven: Die ersten beiden Sätze unterlag der Neuzugang von Untergröningen jeweils hauchdünn mit 9:11 ehe sie immer besser ihr Spiel durchsetzen konnte und im Entscheidungssatz die Oberhand behielt. Untergröningen baute die Führung auf 4:2 aus.
Im vorderen Paarkreuz folgten zwei Dämpfer. Im Spitzenspiel des Tages unterlag Anja Eichner gegen Lilly Cynthia in vier Sätzen. Miriam Kuhnle fand auch an ihrem zweiten Einzel nicht richtig in ihr Spiel und musste ihrer Gegnerin Enya Hu zum 3:1-Sieg gratulieren.
In die letzten beiden Partien ging es mit einem Zwischenstand von 4:4. Ergebnis somit völlig offen – Sieg, Unentschieden und Niederlage, alles war möglich. Wenig Probleme hatte Nina Merkel in ihrem Einzel gegen die Nummer drei aus Weil, Janina Giarusso, und sicherte mit ihrem Sieg bereits das Unenschieden für ihr Team. Spannender ging es am Nebentisch in der Partie Cristina Krauß und Mariia Osypenko zu. Während alle Sätze hauchdünn entschieden wurden, behielt Cristina Krauß die Nerven und setzte sich im Entscheidungssatz mit 11:8 durch und sicherte somit nach 2,5 Stunden Spielzeit den Sieg für die Kochertälerinnen.
Mit dem siebten Sieg im siebten Spiel stehen die Untergröningerinnen ungeschlagen an der Tabellenspitze, gefolgt vom TTC Burgestetten mit einem Punktekonto von 12:4 und der Mannschaft aus Süßen mit 11:5.

Am kommenden Sonntag, den 1. Dezember, steht das Topspiel der Oberliga Vorrunde auf dem Spielplan für die Untergröningerinnen. Zu Gast ist das Team aus Süßen. Süßen verlor überraschenderweise an den beiden vergangenen Wochenenden beide Spiele. Trotzdem müssen sich die Untergröningerinnen „warm anziehen“ um etwas zählbares im Kochertal zu behalten. Aufschlag ist wie immer um 14 Uhr in der Untergröninger Turnhalle. Über zahlreiche Zuschauer und eine lautstarke Unterstützung in diesem Topspiel freut sich das Untergröninger Team.
Am vergangenen Sonntag empfing die Damen Mannschaft des TSV Untergröningen den Tabellenvorletzten aus Lützenhardt (Schwarzwald). Untergröningen belegte derzeit den zweiten Tabellenplatz mit einem Punkteverhältnis von 10:0 auf Grund der geringeren Anzahl an Begegnungen. Auf Grund der Tabellensituation galten die Kochertälerinnen als Favorit der Partie – ihrer Favoritenrolle wurde der TSV nach gut zwei Stunden Spielzeit gerecht, als die Spielstandstafel den 9:1-Sieg anzeigte.
Der Beginn der Partie lief aus Untergröninger Sicht perfekt: Das Untergröninger Spitzendoppel mit Nina Merkel und Cristina Krauß überzeugte in drei Sätzen gegen Julia Neff und Verena Riedt. Am Nebentisch gab die Paarung Anja Eichner und Miriam Kuhnle lediglich Satz drei gegen Klara Misurak und Celine Blum ab und bauten somit die Gesamtführung auf 2:0 aus. Lützenhardt trat an diesem Spieltag ohne ihre Nummer zwei, Nelja Yaman, an, weshalb Celine Blum in das Team rückte.
Anja Eichner hatte im Spiel gegen Julia Neff wenig Probleme und setzte sich mit 3:0 durch. Miriam Kuhnle ging mit 2:0 gegen die Spitzenspielerin der Gäste, Klara Misurak, in Führung, konnte jedoch eine 10:9-Führung in Satz drei nicht zu ihren Gunsten entscheiden und unterlag schließlich hauchdünn mit 9:11 im Entscheidungssatz. Lützenhardt verkürzte auf 3:1.
Nichts anbrennen lies an diesem Tag das hintere Paarkreuz: Nina Merkel gab lediglich Satz zwei ab und behielt am Ende mit 3:1 gegen Celine Blum in einem offenen Spiel die Oberhand. Cristina Krauß überzeugte in ihrem Einzel gegen die routinierte Verena Riedt mit platzierten Topspins und dem ein oder anderen gewonnen Abwehrball. Untergröningen ging mit 5:1 in Führung und das Unentschieden war somit gesichert.
Im Spitzenspiel des Tages schlug Anja Eichner gegen die erfahrene Klara Misurak auf. Die rund 35 Zuschauer sahen ein offenes Spiel mit sehenswerten Ballwechseln, in diesem sich Anja Eichner mit 3:1 durchsetze und somit bereits den sicheren Siegpunkt für ihr Team erspielte. Am Nebentisch fand Miriam Kuhnle gleich zu Beginn der Partie das richtige Konzept gegen Julia Neff und siegte in drei Sätzen.
Auch im hinteren Paarkreuz erfolgten erneut zwei Siege: Nina Merkel und Cristina Krauß gewannen beide mit 3:0 ihre Partien gegen Verena Riedt und Celine Blum. Nach rund zwei Stunden Spielzeit setzten sich die Damen des TSV Untergröningen mit 9:1 gegen die Gäste vom TTC Lützenhardt durch.
Mit 12:0 Punkte führt Untergröningen derzeit – etwas überraschend – die Tabelle der Tischtennis Oberliga an. Jedoch stehen in der Vorrunde nun noch „drei harte Brocken“ für den TSV auf dem Spielplan – erst dann lässt sich ein erstes Resümee ziehen und abschätzen, ob die Damenmannschaft als Oberliga-Neuling an der Tabellenspitze und dem Aufstiegsplatz „mitmischen“ kann.
Am kommenden Samstag geht die Reise zur weitesten Auswärtspartie nach Weil am Rhein (nähe Basel). Nach rund 3,5 Stunden Anreise ist Spielbeginn um 14 Uhr. Weil belegt derzeit den fünften Tabellenplatz, wobei jede Partie mit 6:4 bzw. 4:6 entschieden wurde und nur ein Spiel mit einem Unentschieden endete. Am Sonntag, den 1. Dezember, schlägt der TSV zum letzten Heimspiel der Vorrunde um 14 Uhr auf. Im Topspiel empfängt Untergröningen die Mannschaft aus Süßen. Über Zuschauer und lautstarke Unterstützung freut sich das Damenteam. Das letzte Spiel steht am 7. Dezember in Ketsch auf dem Spielplan.
Es war ein nervenaufreibendes Spiel und ein wahres Heimspiel-Highlight: Mit einem Endstand von 6:4 sicherten sich die Damen des TSV Untergröningen in der Oberliga Baden-Württemberg einen knappen Sieg gegen die Mannschaft vom TTC Singen. Etwa zwei Stunden lang fieberten die 50 Zuschauer am Sonntag auf dem Rötenberg mit, bevor Cristina Krauß im letzten Einzel den entscheidenden Punkt zum Gesamtsieg verbuchte.
Wie bereits in den letzten Spielen startete Untergröningen direkt mit zwei Punkten nach den Doppeln: Die Paarung mit Nina Merkel an der Seite von Cristina Krauß trat souverän auf und siegte gegen Celine Schädler und Anke Pelz mit 3:1. Auch Anja Eichner und Miriam Kuhnle dominierten ihr Doppel gegen Franziska Plieninger und Jana Schufft mit 3:1 und holten somit den zweiten Punkt für das Heimteam. Damit stand es nach den Doppeln 2:0 für den TSV Untergröningen – ein starker Auftakt, der die Stimmung aufheizte.
Doch viel Luft zum durchschnaufen verblieb nicht, nachdem im vorderen Paarkreuz „zwei Dämpfer“ folgten. Anja Eichner, in ihrem ersten Spiel für den TSV vor heimischer Kulisse, fand in ihrer Partie gegen die stark aufspielende Celine Schädler nicht das richtige Mittel und unterlag mit 1:3. Miriam Kuhnle führte gegen Franziska Plieninger zunächst mit 2:0 in Sätzen, ehe ihre Gegnerin immer besser in ihr Spiel fand und dieses zu ihren Gunsten im Entscheidungssatz noch drehte. Neuer Spielstand: 2:2.
Im hinteren Paarkreuz lies Nina Merkel an diesem Tag gegen Anke Pelz (3:0) nichts anbrennen und brachte ihre Mannschaft wieder in Führung. Am Nebentisch sahen die Zuschauer ein äußerst knappes Match zwischen Cristina Krauß und Jana Schufft. Cristina Krauß führte zwischenzeitlich mit 2:1, ehe sich Jana Schufft immer besser in ihr Spiel zurückkämpfte. In einem offenen Spiel unterlag Cristina Krauß ebenfalls im Entscheidungssatz trotz zwischenzeitlicher 4:1-Führung. Singen glich wieder auf 3:3 aus.
Mit einem äußerst engen Spielstand von 3:3 ging es in die zweite Runde der Einzelbegegnungen. Im Spitzenspiel des Tages glänzte Anja Eichner mit ihren druckvollen Topspins und überzeugte mit einem 3:0-Sieg gegen Franziska Plieninger. Celine Schädler, der an diesem Tag alles gelang, brachte den TTC Singen mit einem klaren 3:0-Sieg gegen die Nummer zwei aus dem Kochertal, Miriam Kuhnle, wieder zurück ins Spiel.
Während Miriam Kuhnle in drei Sätzen ihrer Gegnerin Celine Schädler unterlag und parallel am Nebentisch Nina Merkel in den ersten beiden Sätzen „keine Sonne“ gegen Jana Schufft sah, deutete zwischenzeitlich alles auf ein Unentschieden oder eine Niederlage aus Untergröninger Sicht hin. Es herrschte Spannung pur auf dem Rötenberg – und das merkten auch die Zuschauer und feuerten die Damen aus Untergröningen nochmals lautstark an.
Nina Merkel lag gegen Jana Schufft bereits mit 0:2 zurück, bevor sie sich in das Spiel zurückkämpfte. Mit langen Topspinballwechseln behielt sie im Entscheidungssatz hauchdünn die Oberhand – ein klasse Spiel mit sehenswerten, langen Ballwechseln. Das Unentschieden war somit gesichert und der Sieg auf einmal wieder zum Greifen nah. Im letzten Einzel des Tages lieferten sich Cristina Krauß und Anke Pelz einen intensiven Schlagabtausch. Eine 9:5-Führung in Satz eins brachte Cristina Krauß nicht nach Hause, ehe sie in den nächsten drei Sätzen mit ihrem Angriffsspiel überzeugte und die Nerven behielt. Der Siegpunkt war gesichert.
Mit diesem hart erkämpften 6:4-Erfolg steht der TSV Untergröningen mit einem Punkteverhältnis von 8:0 an der Tabellenspitze der Tischtennis Oberliga Baden-Württemberg. Kommenden Sonntag (3. November) geht die Reise zum Tabellenzweiten nach Burgstetten (nahe Backnang). Burgstetten hat ein Punktekonto von 8:2. Ein wichtiges Spiel auf Augenhöhe und entscheidend für die vorderen Tabellenplätze. Über mitreisende Zuschauer freuen sich die fünf Mädels. Spielbeginn ist um 15 Uhr in der Gemeindehalle in Burgstall (Marbacher Straße 60, 71576 Burgstetten). Das nächste Heimspiel steht für die Kochertälerinnen am Sonntag, den 17. November um 14 Uhr auf dem Spielplan. Zu Gast ist die Mannschaft aus Lützenhardt.
